Volkswirtschaftslehre

Lehrbücher zur Volkswirtschaftslehre…

…gibt es viele auf dem Markt.

Nicht alle sind gut und sehr sehr sehr oft lassen sich die Autoren intensiv „voneinander inspirieren“. Das Krisengeschehen seit 2007 hat einige Elemente in der Lehre als geradezu religiös einseitig enttarnt. Es ist – Gott sei Dank – nun nicht mehr so leicht machbar, realitätsfremde Theorien nur einer bestimmten ökonomischen Denkrichtung in der Lehre als einzig heilsbringende wissenschaftliche Wahrheit zu verkaufen. Sätze wie „Das ist eben so! Sie müssen mir das glauben.“ sind nicht mehr länger akzeptabel.

Meiner Ansicht nach zwei gute deutschsprachige, leicht zu lesende und zu verstehenden Lehrbücher sind die Werke von Bofinger und Mankiw/Taylor. Bofinger als originär deutsches Werk hat sich von Beginn an dadurch ausgezeichnet, dass in seinem Grundlagenbuch einerseits die Vorteile von Marktsystemen aufgezeigt werden und andererseits Schwachpunkte dieses Systems benannt und Lösungsmöglichkeiten eines lenkenden Staates integriert werden. Meinen Studierenden empfehle ich dieses didaktisch hervorragende Lehrbuch des Würzburger Wirtschaftsweisen als wichtige Grundlage meiner Vorlesungen:

In der FH-Bibliothek zu finden unter http://permalink.bibkatalog.de/isbn/978-3-8273-7356-4 mit Übungsbuch http://permalink.bibkatalog.de/isbn/978-3-8273-7355-7 .

Als Nachschlagewerk für´s ganze Studium und darüber hinaus zu erwerben bei Pearson Education:

N. Gregory Mankiw/Mark P. Taylor (empfohlen ab der 5. Auflage 2012, mit fast doppelt so vielen Seiten wie bei Bofinger) können Sie bei Schäffer-Pöschel erwerben.  

Darüber hinaus ist das 02/2012 in Deutsch im Carl Hanser Verlag erschienene Werk von Tomas Sedlacek „Die Ökonomie von Gut und Böse.“ absolute Pflichtlektüre für Ökonomen weltweit. Egal in welchem Stadium der wissenschaftlichen Durchdringung des Faches Sie sich befinden, wird Ihnen dieses Material ökonomische Fragen in einem neuen (oder alten?) Licht erscheinen lassen. Ökonomisches Denken braucht gerade jetzt international eine echte Reformation! Tomas Sedlacek ist der Martin Luther für die Mainstream-Ökonomie. Er bricht die gängigen Muster in einer unvergleichlichen Tiefe auf und eröffnet Raum für die wissenschaftliche Thematisierung von Fragen, die weit jenseits des verkümmerten Zustandes eines vorwiegend auf theoretische Modelle reduzierten ökonomischen Denkens liegen. In der FH-Bibliothek unter http://permalink.bibkatalog.de/isbn/978-3-446-42823-2