Zur Person

Harald J. Bolsinger

geboren 1973 in Aalen, verheiratet, vier Kinder

Nach Abschluss einer Bankausbildung 1996 absolvierte Harald Bolsinger in Augsburg bis 1999 ein wirtschaftswissenschaftliches Bachelorstudium (Abschluss als Bac.oec.). 2001 schloss er sein Studium der BWL als Dipl-Kfm. und mit einem zusätzlichen Zertifikat für Soziologie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg ab. 2006 wurde ihm dort die Doktorwürde verliehen (Dr.rer.pol.). Er lehrte in Nürnberg vier Jahre am Lehrstuhl für Wirtschafts- & Entwicklungspolitik. Seine Dissertation beschäftigt sich mit dem Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit im Mittelstand durch symbiotische Unternehmensnetzwerke. Seit März 2012 lehrt er als Professor für Wirtschaftsethik und Volkswirtschaftslehre an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Würzburg. Dort engagierte er sich u.a. 2012 – 2015 als Teilprojektleiter eines hochschulweiten Projektes zur Verbesserung von Bestehensquoten & Praxisfitness sowie von 2013 – 2015 als Prodekan der Fakultät Wirtschaftswissenschaften, für die er seit Herbst 2015 als Dekan im Dienst steht.

Bolsinger sammelte umfangreiche berufliche Erfahrungen in langjähriger selbständig beratender Tätigkeit, in der Firmenkundenbetreuung einer genossenschaftlichen Bank, im Vertriebsmanagement und im Direktvertrieb einer Spezialkreditbank sowie in der Wirtschaftsförderung einer großen kreisfreien Stadt mit dem Schwerpunkt regionale Arbeitsmarktpolitik.

Wissenschaftlich wurde Bolsinger mit geprägt von seinem ehemaligen Lehrstuhlinhaber, dem ordoliberalen Prof. em. Dr. h.c. Werner Lachmann, Ph.D (zuletzt Inhaber des Lehrstuhls für Volkswirtschaftslehre, insbes. Wirtschafts- und Entwicklungspolitik an der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg), der zudem intensiv Fragen der Wirtschaftsethik beleuchtete sowie seinem Doktorvater  Prof. em. Dr. Wolfgang Harbrecht (zuletzt Inhaber des Lehrstuhls für Volkswirtschaftslehre, insbes. internationale Wirtschaftsbeziehungen an der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg), der noch Alfred Müller-Armacks Lehre zur Sozialen Marktwirtschaft in Köln direkt geniessen konnte und seit langer Zeit Verfechter der europäischen Integration und eines zukunftsorientierten Genossenschaftswesens als wichtigem Teil einer starken Sozialen Marktwirtschaft ist.

Vereinsarbeit (Stand 01/2017):