Nachhaltigkeit aktuell: Gutes Geschäft in regionale Banken ?

Nachhaltigkeit unter Druck? Kein Problem für Mainfranken!
Die wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für Nachhaltigkeit haben sich in kurzer Zeit massiv verändert. Vor dem Hintergrund geopolitischen Drucks, von Handels- und konventionellen Kriegen, politischer Prioritätenverschiebung sowie wirtschaftlicher und sozialer Herausforderungen, scheint Nachhaltigkeit nicht mehr so hoch auf der Agenda zu stehen wie vor einigen Jahren. Trotzdem bleibt die Transformation hin zu einem tragfähigen und in jeder Hinsicht nachhaltigen Wirtschaftssystem langfristig der zentrale Faktor für Resilienz und Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft. 2023 habe ich einen Blick auf Regionalbanken unserer Region geworfen, um zu sehen inwieweit sie diese Zukunftsfähigkeit beweisen: Die VR-Bank Würzburg, VR-MainBank eG, Volksbank Main-Tauber eG, Raiffeisenbank Main-Spessart eG, Raiffeisenbank Höchberg eG und die Sparkasse Mainfranken Würzburg waren im Brennglas der Untersuchung.
Was wurde eigentlich aus den Nachhaltigkeitsbemühungen der 2023 eingeschätzten Banken, über die auch die Mainpost seinerzeit berichtet hatte?
Um das herauszufinden, machte ich am 16.1.2026 eine Anfrage an die im Impressum der Banken hinterlegten E-Mail-Adressen (Text siehe unten). Eine Erinnerung an die Anfrage ging am 27.1.2026 direkt an Vorstände der Banken, die bis dahin noch gar nicht reagiert hatten.
Ein bekannter Politiker aus den USA würde die Antworten der einzelnen Banken ungefragt im Original hier veröffentlichen, doch Gott sei Dank ist diese Gepflogenheit bei uns nicht en vogue. So werde ich die Highlights meiner Recherche und der Rückmeldungen mit meinen Worten stark verkürzt hier zum Ausdruck bringen. Auf Basis der Rückmeldungen, näheren Nachforschungen und meiner eigenen subjektiven Einschätzung ergibt sich ein überwiegend ermutigendes Bild: Nachhaltigkeit ist bei den entsprechenden Banken alles andere als ein unbequemes Muss! Trotz der zunehmenden Herausforderungen an allen Fronten, haben sich die meisten Banken richtig gut weiterentwickelt und sind auf dem besten Weg, nicht nur selbst Teil der Lösung zu werden sondern auch ihre Kundschaft dazu zu machen. Das ist auch für die Banken selbst eine gute Sache, denn Nachhaltigkeitsrisiken zu verstehen und zu adressieren ist eine neue MUSS-Kernkompetenz aller Banken und sorgt zudem für Reputation und Vertrauen im Markt.
| Subjektive Bewertung aufgrund Bankenfeedbacks und Eigenrecherche 02/2026 | VR-Bank Würzburg | VR-MainBank eG | Ihre Volksbank eG | Raiffeisenbank Main-Spessart eG | Raiffeisenbank Höchberg eG | Sparkasse Mainfranken Würzburg |
| Experten mit Entscheidungsmacht verankert | 1 | 1 | 1 | 1 | 6 | 1 |
| Transformationsplan fürs eigene Haus | 2 | 2 | 2 | 3 | 6 | 2 |
| Transformationsplan fürs Geschäftsgebiet | 3 | 3 | 3 | 3 | 6 | 2 |
| Klimaschutzplan fürs eigene Haus | 3 | 4 | 3 | 3 | 6 | 1 |
| Eigene Nachhaltigkeitsziele fixiert, Berichterstattung zu Zielverfolgung | 2 | 4 | 2 | 3 | 6 | 1 |
| Eigenanlagen bereinigt, Ausschlusskriterien vorhanden und transparent | 1 | 2 | 3 | 4 | 6 | 1 |
| Philantropiekonzept Spenden/Sponsoring/Stiftungen | 1 | 2 | 1 | 1 | 6 | 1 |
| Innovationen für Transformation sichtbar und umgesetzt | 1 | 3 | 2 | 1 | 6 | 2 |
| Frauen im Vorstand | 1 | 6 | 6 | 6 | 6 | 6 |
| Durchschnittsnote | 1,67 | 3,00 | 2,56 | 2,78 | 6,00 | 1,89 |
| Verbesserung | 2,89 | 1,89 | 1,89 | 1,44 | – | 0,33 |
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Highlights der VR-Bank Würzburg:
Zusätzliche zur Vorstandsverankerung bei Frau Dr. Weinkamm, wurde die Organisationsstruktur mit einem spezialisierten Nachhaltigkeitsteam erweitert und alle Firmenkundenberaterinnen und -berater fachbezogen weitergebildet. Auch bei Aufsichtsratssitzungen und Vertreterversammlungen ist das Thema obligatorisch auf der Tagesordnung. Das zeigt, wie ernst es der Bank ist, wie tief diese Ausrichtung in der Organisation verankert ist und wie transparent damit umgegangen wird. Es existiert noch kein konkreter Transformationsplan für die Bank, aber es werden derzeit Datengrundlagen im Kreditbereich geschaffen, die dann als Entscheidungsgrundlage für konkrete Geschäftsmodellanpassungen fungieren. Für das Geschäftsgebiet liegt auch kein Transformationsplan vor, was dem Selbstverständnis geschuldet ist, dass die Bank Nachhaltigkeit als strategischen Unternehmenswert ganzheitlich verfolgen möchte. Hier könnten dennoch regionale Potenziale identifiziert und quantifiziert werden, die in Verbindung mit dem Kreditbereich und Anlagepotenzialen konkrete Zielerreichungsgrade versprechen. Als Betriebsgeheimnis braucht das nicht extern kommuniziert werden, doch die Existenz könnte einen weiteren internen Schub auch in der Beratung erzeugen. Der Transformationswille ist da, die Richtung stimmt, die Hausaufgaben für eine kompetente Umsetzung von Transformationsplan und Klimaschutzplan stehen auf der Agenda und man darf sich darauf freuen, wenn die Bank dazu auf einer Vertreterversammlung konkret wird. Eine saubere Berichterstattung wird derzeit geprüft und vorbereitet und scheitert nicht an der wegfallenden Verpflichtung seitens der EU.
Ein einzigartiges Highlight ist die kontinuierliche Verbesserungsstrategie der Eigenanlagen, die auch mit Ausschlusskriterien und professionellem Monitoring versehen wurden. Hier muss jede Neuanlage belegbar nachhaltiger sein, als die zu ersetzende Position. Dadurch wird eine kontinuierliche Verbesserung der Nachhaltigkeitsleistung sichergestellt. Die Gesamtleistung auf der Vertreterversammlung zu zeigen, Ausschlusskriterien auszubauen und Zielkorridore festzulegen wären Maßnahmen, die gut zu der glaubwürdigen Strategie passen.
Das Philantropiekonzept passt perfekt zu den kommunizierten Werten der Bank. Hier wird ein SDG-Matching vorbereitet, um Wirkungsrichtungen greifbarer zu machen. Es fehlt zwar ein Dokument, das die regionalen Schwerpunktsetzungen in diesem Bereich strategisch fixiert, doch Taten sprechen hier mehr als 1000 Worte. Wie beharrlich die Bank für positive Veränderung steht, wird bei der Aufdach-Photovoltaikanlage auf dem Windmühlenflügel des Mozart-Areals sichtbar: Mehrere Jahre Überzeugungsarbeit bei verschiedensten Behörden durch den Vorstand waren dafür nötig. So etwas leistet man nur aus echter, eigener Motivation.
Wahrlich eine tolle Leistung und zur damaligen Betrachtung der größte Sprung von allen nach vorne: Ohne die VR Bank Würzburg wäre die Region um einiges ärmer!
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Highlights der VR-MainBank eG:
Die Bank hat zwischenzeitlich einen Nachhaltigkeitskoordinator im Vorstand und eine hausinterne Projektgruppe Nachhaltigkeit ins Leben gerufen, um das Thema ganzheitlich voranzutreiben. Das ist vorbildlich, denn nur wenn Bereichsleiter und Vorstand beteiligt und verantwortlich sind, ist eine Umsetzung sichergestellt. Ein Transformationsplan fürs eigene Haus nach Verbandsstandards ist mittlerweile vorhanden, fürs Geschäftsgebiet aber noch ausbaubar. Hier hat die Bank zwar vorbildliche Einzelmaßnahmen vorzuweisen wie z.B. Bürgerenergiegenossenschaftsgründungen, die auch die Innovationskraft der Bank als fähige Umsetzerin zeigen, aber eine Gesamtstrategie wurde noch nicht kommuniziert. Bezüglich Klimaschutz ist die Bank aktiv und plant z.B. den Photovoltaikausbau auf eigenem Gelände. Ein ganzheitlicher Klimaschutzplan ist nicht vorhanden. Ohne Planung und konkret messbare Zielsetzungen gibt es natürlich auch keine Berichterstattung zu Zielerreichungen, was aber zukünftig bezüglich der internen Transformation geändert werden soll. Zur Philantropie kann die Bank viele positive Beispiele guten Handelns zeigen, so liegt auch ein Gesamtkonzept in Form einer bankeigenen Stiftung vor, deren Entscheidungsgrundlagen aber nicht extern sichtbar gemacht sind. Auf der Website der Bank sind immer noch die längst überholten Textbausteine des Verbandes anstelle einer eigenen Nachhaltigkeitsstrategie zu finden. das ist schade, denn intern hat man längst Nachhaltigkeit in die DNA der Bank als langfristige strategische Zielsetzung implementiert und Ausschlusskriterien festgelegt, die nicht nur für neue Eigenanlagen sondern sogar für neues Kreditgeschäft gelten. Das ist vorbildlich!
Die VR-MainBank eG positioniert sich insgesamt als Solidargemeinschaft für ihre Region und beweist, dass ihre genossenschaftstypische Solidarität auch Dritten jenseits des Geschäftsgebietes gilt. Eine gute Entwicklung!
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Highlights der Ihre Volksbank eG:
Die direkte Rückmeldung aus der Bank, dass der damalige Impuls „ein wichtiger Beschleuniger“ in Sachen Nachhaltigkeitsentwicklung war, bleibt Beleg und Ansporn, dass kritische Öffentlichkeit durch Wissenschaft (THWS) und Presse (MainPost) einen wichtigen Teil zur positiven Veränderung beitragen kann. Ein zentraler Schritt der Bank war seitdem die Einstellung eines Nachhaltigkeitsmanagers und der Aufbau eines eigenen Nachhaltigkeitsmanagements, das Nachhaltigkeit klar in der Unternehmensstrategie verankert. Dazu wurden Handlungsfelder mit klaren Verantwortlichkeiten etabliert, die in einem Koordinationskreis weiterentwickelt werden. Nirgends aktiv kommuniziert aber ein echtes Unikum: Die Bank hat sich einen waschechten Professor vom Fach in die Unternehmensentwicklung geholt, dessen Handschrift bei der ganzheitlichen Entwicklung mit sichtbar wird. Inhaltlich hat die Bank beispielsweise eine erste doppelte Wesentlichkeitsanalyse durchgeführt, die fortlaufende CO₂-Bilanzierung in Angriff genommen und einen systematischen Transformationsansatz im Firmenkundengeschäft begonnen. Auch eine Lieferantenrichtlinie (inkl. Code of Conduct) wurde erstellt, die als Arbeitsanweisung bereits in der Erprobung ist. Im Nachhaltigkeitsberichtswesen setzt man anstelle des DNK auf den freiwilligen EU-Standard für den Mittelstand (VSME), um anschlussfähig an die neuen EU-Regulierungen zu bleiben. Diese Kombination aus strategischer Verankerung, klaren Strukturen und datenbasiertem Vorgehen bildet eine stabile Grundlage für weitere Transformation. Zu den Eigenanlagen sind zwar auf der Website der Bank immer noch die längst überholten Textbausteine des Verbandes zu finden, aber intern hat man auch hier bereits angesetzt: Es existieren Zielgrößen für den Anteil nachhaltiger Anlagen und man ist auf der Suche nach für die Bank noch besser geeigneten Ratingdatenquellen. Bevor ein Wertpapier aus den Eigenanlagen wegen Nachhaltigkeitsdefiziten verkauft wird, motiviert man die betroffenen Firmen zur Beseitigung des Defizites. Neukäufe erfolgen nur noch mit klaren Angaben zu Nachhaltigkeitsrating und der daraus folgenden Zielquote nachhaltiger Anlagen.
Für eine Bank dieser Größe, ist diese Veränderung in derart kurzer Zeit eine sehr, sehr reife Leistung und zeigt, dass hier alle zusammenwirken. Es wird deutlich, dass diese Bank einen soliden Weg eingeschlagen hat, der durch klare Verantwortlichkeiten, strategische Verankerung und zunehmende operative Umsetzung geprägt ist – auch ohne regulatorisches Muss. Weiter so!
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Highlights der Raiffeisenbank Main-Spessart eG:
Die Bank hat einen bankinternen Nachhaltigkeitsarbeitskreis gegründet, für Nachhaltigkeit in Strategie, Risikomanagement, Geschäftsbetrieb, Kerngeschäft, Kommunikation und Unternehmenskultur. Die Verantwortung liegt bei Vorstand und Bereichsleitungen und es gibt einen Koordinator, der für das Thema brennt und in einem persönlichen Gespräch zahlreiche Detailfragen beantwortete. Die Innovations- und Umsetzungskraft ist ungebrochen stark und zeigt sich in regionalen Initiativen mit direkten Nachhaltigkeitsauswirkungen, z.B. in klug gestalteten Bauprojekten mit nachhaltigen Mieterstrommodellen, Energieaudits und Optimierungsvorschlägen für Firmenkunden und philanthropischen Aktivitäten der bankeigenen Raiffeisen-Stiftung. Transparenz soll die einzigartige Förderbilanz schaffen, die aber immer noch keine ausreichenden Daten zur Nachhaltigkeitsleistung beinhaltet. Um diese einzigartige Förderbilanz zeitgemäß zu gestalten, sollte die Integration regionaler Nachhaltigkeitskernthemen in jedem Fall aufgenommen werden. Zu den Eigenanlagen ist immer noch keine Konkretisierung aufzufinden. Auf der Website der Bank sind noch die längst überholten Textbausteine des Verbandes zu finden, die nicht sehr vertrauensbildend sind. Intern wird das Thema zwar über allgemeine ESG-Risiken betrachtet, die im Zeitablauf sinken, doch konkrete Ausschlusskriterien finden sich nicht. Das ist eine nicht genutzte Chance, denn die Verantwortung für diese Anlagen trägt der Vorstand und dieser könnte sofort konkretisieren und festlegen was nicht mehr geht, weil es nicht zum Wertesystem der Bank passt. Die Bank hat jedoch insgesamt viele tolle Einzelmaßnahmen vorzuweisen, die zu internen Plänen passen, doch eine Systematik, klare Zielgrößen und einen Plan bis wann man diese wie erreichen möchte, steht für die Öffentlichkeit noch aus. Hier kann der Nachhaltigkeitsarbeitskreis nachlegen und die guten Beispiele in einen öffentlich sichtbaren Fahrplan einordnen, der die Glaubwürdigkeit in Sachen Nachhaltigkeitsbemühungen noch weiter steigern kann. Man bekommt das Gefühl die Bank fährt mit gezogener Handbremse, obwohl sie sich mit ihrem leistungsstarken Sportwagen bereits mitten in einem Rennen befindet. Wer eine klare Haltung hat, darf auch kommunizieren wohin er will. Nur Mut! In jedem Fall denkt und handelt man auch hier in die richtige Richtung!
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Highlights der Raiffeisenbank Höchberg eG:
Der Vorstand der Bank hat keine Reaktion gezeigt. So verwundert es nicht, dass die Einschätzung von damals nicht besser werden kann und die Raiffeisenbank Höchberg zu schlummern scheint. Fragen doch Sie als Kundinnen und Kunden oder Mitglieder dieser Bank selbst nach ob meine E-Mails im Spam gelandet sind. Sicher gibt es auch dort Initiativen, die einen Beitrag zur Nachhaltigkeit in ihrer Region leisten. Und wenn nicht? Dann starten sie eine zusammen mit dem Vorstand…
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Highlights der Sparkasse Mainfranken Würzburg:
Die Sparkasse hat seit der letzten Untersuchung ein Füllhorn an positiven Veränderungen vorzuweisen: Von der Reduktion der CO2-Emissionen um 46 % im eigenen Geschäftsbetrieb über die Grundlagenschulung aller Mitarbeitenden zum Thema Nachhaltigkeit (mit spezieller Schulung für den Firmenkundenbereich) bis hin zur Verabschiedung und Veröffentlichung von Ausschlusskriterien im Kreditgeschäft, der Arbeit an einer Messung der finanzierten Emissionen im Kreditgeschäft und sogar die Messung der CO2-Emissionen der Eigenanlagen.
Wenn man das Feld angeführt hat, ist weitere Verbesserung schwer, doch diese Sparkasse zeigt wirklich Professionalität und Dauerhaftigkeit in ihren Nachhaltigkeitsaktivitäten. Die vorhandenen Strukturen und Regelkreisläufe sind beispielhaft, werden auch tatsächlich gelebt und damit bleibt die Sparkasse ein echtes Highlight und Beispiel für Dritte, wie Transformation gewinnbringend für alle Beteiligten unserer Region gestaltet werden kann. Fazit: Hut ab und bitte genau weiter so!
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Die Anfrage im Wortlaut:
Sehr geehrte Damen und Herren,
2023 haben wir mit öffentlich verfügbaren Informationen Ihre Nachhaltigkeitsaktivitäten diskutiert und bewertet: Nachhaltiges Leben und Wirtschaften: Nur ein gutes Geschäft für regionale Banken? – OrientationCompetence.Institute
Die Mainpost hatte seinerzeit darüber berichtet: Würzburg: Finanzexperte Harald Bolsinger aus Würzburg: Banken in der Region sind oft nicht nachhaltig genug
Nun möchte ich aufgrund einiger Nachfragen gerne ein Follow-Up anbieten, das auf derselben Website veröffentlicht wird. Aus diesem Grund bitte ich Sie höflich, folgende Fragen bis Ende Januar kurz zu beantworten:
Was haben Sie seit dem obigen Artikel konkret unternommen, um Ihre Nachhaltigkeitsleistung zu verbessern? Warum (nicht)?
Welche Schulnote würden Sie sich selbst deswegen in den folgenden Kategorien aktuell geben?
- Experten mit Entscheidungsmacht verankert
- Transformationsplan fürs eigene Haus
- Transformationsplan fürs Geschäftsgebiet
- Klimaschutzplan fürs eigene Haus
- Eigene Nachhaltigkeitsziele fixiert, Berichterstattung zu Zielverfolgung
- Eigenanlagen bereinigt, Ausschlusskriterien vorhanden und transparent
- Philantropiekonzept Spenden/Sponsoring/Stiftungen
- Innovationen für Transformation sichtbar und umgesetzt
- Frauen im Vorstand
Auf welches Highlight im Bereich Nachhaltigkeit in Ihrem Haus sind Sie besonders stolz?
Wo möchten Sie sich noch verbessern?
Wie gehen Sie mit der Verkleinerung des Geltungsbereichs der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) um? Wurden dadurch ursprünglich geplante Maßnahmen ausgesetzt, gekürzt, verändert, gestrichen?
Um einen fairen Vergleich der Antwortzeiten vollziehen zu können, wurde diese E-Mail bei allen Banken an die im Impressum angegebene E-Mail-Adresse versandt.
Schon jetzt herzlichen Dank für Ihre Rückmeldungen und auch Ihr unverzichtbares Engagement für unsere Region!
Kind regards
Harald
Bolsinger
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P.S.: Vor Jahren hatte ich den BVR im Rahmen dieser einer Recherche darauf aufmerksam gemacht, dass ihre Aussagen zur Nachhaltigkeit von Eigenanlagen der Primärbanken schlicht falsch oder zumindest irreführend sind (https://lnkd.in/dnScUaqH ). Hunderte von VR-Banken hatten Textbausteine auf ihren automatisiert generierten Websites, die seriöser Grundlagen entbehrten. Nun – bei der Aktualisierung der Recherche – und fast 3 Jahre später fällt mir auf: ES HAT SICH REIN GAR NICHTS GEÄNDERT!
Immer noch zeichnen die VR-Banken durch die überall gleichen Textbausteine ein Bild des Musterschülers hinsichtlich ihres Eigenanlagenscreenings und haben aber in Wirklichkeit noch nicht einmal die einfachsten Hausaufgaben dazu umgesetzt. Das macht mich wirklich traurig und fassungslos…. Reagiert diese Bankengruppe erst, wenn sie von der Deutschen Umwelthilfe dafür verklagt wird?