Multi-Stakeholder-Organisation „Fair Toys Organisation“: Fair Performance Check als Vorbild für die Branche
Heute hatten wir (mein Kollege Frank Ebinger und ich) in der Zentrale der FTO in Nürnberg die Gelegenheit nach intensiver Prüfung, gemeinsam mit einer Vertreterin des Vorstands und der Geschäftsstelle der Fair Toys Organisation die Dokumentation zur Weiterentwicklung des Fair Toys Siegels unter Berücksichtigung der Anforderungen der EmpCo-Richtlinie zu unterzeichnen.
Als wissenschaftliche Begleiter des Fair Performance Checks betrachten wir die Entwicklung des Systems bereits seit mehreren Jahren. Dabei steht für uns insbesondere die Frage im Mittelpunkt, wie soziale Verantwortung, Transparenz und kontinuierliche Verbesserung in der Spielwarenbranche nachvollziehbar und glaubwürdig messbar gemacht werden können.
Beim heutigen Austausch wurden nicht nur die bisherigen Entwicklungs- und Governance-Strukturen reflektiert, sondern auch die nächsten Schritte diskutiert. Dazu zählen unter anderem die weitere Stärkung von Transparenzprozessen, die formalisierte Einbindung relevanter Stakeholder sowie die kontinuierliche wissenschaftliche Begleitung und Reflexion des Fair Performance Checks.
Aus wissenschaftlicher Perspektive ist in der Branche einzigartig, dass die Weiterentwicklung in einem Multi-Stakeholder-Prozess erfolgt, der unterschiedliche Perspektiven aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Wissenschaft zusammenführt. Gerade bei Nachhaltigkeits- und Verantwortungskommunikation sind solche Strukturen ein wichtiger Baustein für Akzeptanz und Glaubwürdigkeit. Das ist wirklich state of the art!
Ein dickes Danke an die Fair Toys Organisation für den konstruktiven Austausch und das nun schon jahrelange Engagement für eine faire Spielwarenproduktion! Wir freuen uns darauf, die weitere Entwicklung des Fair Performance Checks auch künftig kritisch und partnerschaftlich zu begleiten.
Siehe auch https://lnkd.in/p/eDHRAPaz